Egal ob „Kunst und Courage“, „Vielfalt im Bienengarten“ oder „Rassismus im Sport“ – die diesjährige Projektwoche der GLS bot den Schülerinnen und Schülern ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit dem Thema „Schule der Vielfalt, Schule mit Courage“ auseinanderzusetzen. Ein Thema, das in der GLS auch im Alltag eine große Rolle spielt.

In der letzten Schulwoche vor den Ferien werkelten und diskutierten die jungen Leute vier Tage lang in dem Projekt, das sie zuvor gewählt hatten. Die Bandbreite der angebotenen Themen war enorm. Sie reichte von sportlichen oder musisch-künstlerischen Aktivitäten bis hin zu Diskussionsrunden und eigens gedrehten Filmen.

Die Oberstufenschüler hatten sich selbst Projekte überlegt und mit Hilfe von Lehrern umgesetzt. Sie erarbeiteten Powerpoint-Präsentationen, veranstalteten Podiumsdiskussionen, beschäftigten sich mit sozialen Projekten von Schulpartnern wie Covestro und starteten Umfragen zur Erfahrung mit Sexismus.

Die Ergebnisse konnten sie sehen lassen: Der Bienengarten der Schule strahlt in neuem Glanz, Weiden und Bienenbäume wurde gepflanzt, Mosaike poliert. Auf Collagen, die im Foyer ausgestellt waren, hatten die Schüler Begriffe wie „Toleranz“, „Miteinander“ und „Frieden“ künstlerisch umgesetzt, Bücher wurden selbst hergestellt und gestaltet und beim Thema Mobbing wurden die Jugendlichen zu Regisseuren ihres eigenen Films.

Am 05.06.19 war es soweit. Die Auswahl der GLS nahm trotz schulfrei mit einem Mädchen- und einem Jungenteam am Bezirksfinale des Landessportfestes Hockey der Jahrgänge 2004 und jünger teil.

Dass eine Teilnahme an einem schulfreien Tag (das gesamte Kollegium hatte eine schulinterne Fortbildung) überhaupt möglich war, ist auf die jahrelange hervorragende Kooperation mit dem RTHC zurückzuführen. So stellte der Verein an diesem Tag mit Familie Schliemann sowie Julius Reimann das Betreuerteam und übernahm das Coaching.

Die langersehnten Ergebnisse kamen Ende Mai endlich an. Schulleiter Bruno Bermes und Kemal Öcal, der die Känguru-Teilnehmer betreute, gratulierten den jahrgangsbesten Schülerinnen und Schülern, übergaben ihnen die Urkunden und Preise und wünschten ihnen auch für das nächste Jahr viel Erfolg.

Von links nach rechts: Bruno Bermes (Schulleiter), Edwin Fleiter (7f), Emmy Buns (7g), Nika van Paridon (6e), Amanda Maruszewski (9e), Paul Raeder (5d), Bennett Bosdorf (6c), Jan Ole Lohmann (9e), Martyna Kamila Foik (5e), Milan Gogovic (8d, 3. Preis erzielt) und Kemal Öcal (Referendar).

Zum dritten Mal in Folge nahm unser Schule am Schulhockey Pokal des Deutschen Hockey Bundes (DHB) teil. Nach einem 5. Platz 2017 und dem Erreichen der Vizemeisterschaft im letzten Jahr konnten unsere hoch motivierten Spielerinnen und Spieler in diesem Jahr endlich den begehrten Pokal in Händen halten. Ab jetzt dürfen sich Melina Bodenröder, Noel Christmann, Zoe Hartmann, Lara Helvacioglu, Hannah Ibrahim, Pia Kirsch, Marten Latsch, Hans Reissinger, Julian Sonneborn, Anouk van Paridon, und Leo Vogel „Deutscher Meister" nennen.

Die Veranstaltung fand vom 16. bis 18. Mai im Rahmen der FinalFour, der Deutschen Meisterschaften im Feldhockey, in Krefeld statt. Acht Schulteams aus ganz Deutschland kämpften um die inoffizielle Deutsche Meisterschaft im Schulhockey. Die GLS war mit Spielerinnen und Spielern der Jahrgänge 2006 und jünger vertreten. Das Team wurde extra für die Teilnahme an diesem Turnier im Vorfeld zusammengestellt. Dank der Kooperation mit dem RTHC, der an der GLS seit Jahren allen Kindern des fünften Jahrgangs das Hockeyspielen vermittelt, war schnell eine starke und motivierte Mannschaft gefunden. Die Vorbereitung auf das Turnier fand mit Unterstützung von Anke Schliemann vom RTHC statt. Während des Turniers wurde das Team von unseren Sporthelferinnen Martha Reissinger und Eva Luna Renner aus dem 10. Jahrgang gecoacht.

 

Alle Ergebnisse, Spielberichte und viele Fotos gibt es auf der Homepage des Deutschen Hockey Bundes, Videos und noch mehr Bilder auf der Facebook-Seite von DHB-Sportentwicklung.

GLS setzt mit „Offener Bühne“ Zeichen für Kultur an unserer Schule

 „Wie viele Zuschauer werden wohl kommen? “, fragten sich die GLS-Schülerinnen und -Schüler aufgeregt vor ihrem großen Auftritt in der Aula. Und ihre Erwartungen wurden mit über 300 Gästen mehr als erfüllt. Vor allem Eltern und andere Angehörige kamen am 10. April zur „Offenen Bühne“ und zollten den jungen Künstlern mit tosendem Applaus Respekt.

Nach ein paar Jahren Pause war es endlich wieder so weit: Yasmin El Bouazzaoui und Romy Schaumburg aus der 9d führten souverän durch den Abend,  der von den DuG (Darstellen und Gestalten) – Kursen verschiedener Jahrgangsstufen präsentiert wurde, und den die Lehrerinnen Leena Cantow und Corina Ohrndorf mit vielen anderen Helfern und viel Herzblut neu initiiert hatten.

Kooperationsvertrag nach 27 Jahren unter Dach und Fach

Nun war es endlich soweit: Am 11. April wurde die langjährige Kooperation zwischen der Gesamtschule Schlebusch und dem Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven mit einem Kooperationsvertrag besiegelt.  Grundlage der gemeinsamen Aktivitäten ist die noch ganz frische „Kooperationsvereinbarung Bildungspartnerschaft zu ‚Natur und Umwelt‘ des Landes NRW“, die erst in diesem Jahr von der Landesregierung entwickelt wurde. Die Leverkusener Kooperation ist die zweite in ganz NRW.

Foto (v.l.): Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter NaturGut Ophoven, Felix Keil, 2. Vorsitzender Förderverein NaturGut Ophoven, Bruno Bermes, Schulleiter GLS, Bernd Nafe, Koordinator der Partnerschaft für die GLS

Eine gute Schule erkennt man auch an ihren Partnern. In allen Lernbereichen können außerschulische Partner den Fachunterricht bereichern. Für die Gesamtschule und das NaturGut Ophoven  ist es ein zentrales Anliegen, die Zusammenarbeit weiter zu festigen, um den Schülerinnen und Schülern während ihrer gesamten Schullaufbahn Kompetenzen in den gesellschaftlich relevanten Themen  Natur, Umwelt und Klimaschutz zu vermitteln.

Die langjährige Kooperation zwischen der GLS und dem NaturGut Ophoven begann 1992 damit, dass das NaturGut der Gesamtschule Schlebusch bei der Bereitstellung öffentlicher Mittel half, um im Innenhof der Schule einen bundesweit einzigartigen Bienengarten anzulegen. Im Gegenzug unterstützten Schülerinnen und Schüler im Jahr 1998 das Naturzentrum beim Bau eines Hautflüglerhauses, das den vielen Besuchern die Artenvielfalt von Bienen, Hummeln und Wespen vor Augen führt. Die GLS startete 2008 das gemeinsame Projekt „Mit Bienen in die Zukunft”.  Es demonstriert in vorbildlicher Weise, wie Nachhaltigkeit ausgehend vom regulären Unterricht weitreichende Wirkungen in der Öffentlichkeit entfalten kann. Für die erfolgreiche Arbeit wurde das Projekt „Mit Bienen in die Zukunft“ zum wiederholten Male zum Weltdekadeprojekt der UNESCO ausgezeichnet.

Ab sofort soll die Zusammenarbeit insofern intensiviert werden, als dass gemeinsam z.B. eine spezifische Matrix erarbeitet wird, die allen Lehrerinnen und Lehrern zeigen soll, welche lehrplanrelevanten Themen für die Gesamtschule durch Angebote auf dem NaturGut Ophoven sinnvoll ergänzt werden können. Diese soll auf den Fachkonferenzen und Lehrerkonferenzen vorgestellt werden und dann möglichst mit festen Besuchen ins Schulprogramm aufgenommen werden.

IVK-Schüler der GLS bauen im Technik-Kurs Wildbienenhäuser

„Sehr viel Spaß“ habe die Arbeit mit Werkzeugen gemacht, sind sich die Schüler und Schülerinnen der Internationalen Vorbereitungsklasse (IVK) einig. Zum ersten Mal hatten sie die Gelegenheit, mit Säge, Bohrer, Feile und Schraubendreher zu hantieren. Denn in ihren Heimatländern Syrien, Irak, Albanien, Iran und vielen mehr, gehörte der handwerkliche Unterricht nicht zu den Standardfächern.

Die 17 Jugendlichen kommen teilweise aus Kriegsregionen, doch ihre Augen leuchten, wenn sie vom Technik-Unterricht erzählen. Die meisten von ihnen sprechen unterschiedliche Sprachen, sodass es zu Beginn gar nicht so einfach war, sich zu verständigen. Zum Glück spricht ihr Techniklehrer Behrooz Hatemlooe sechs Sprachen, was die Kommunikation vereinfachte. Arbeitsblätter und Demonstrationen  trugen zum schnelleren Lernen bei. Zudem durften die jungen „Techniker“ zunächst ihre eigenen Ideen umsetzen, ein Gotteshaus aus der Heimat beispielsweise. Das schaffte Vertrauen und motivierte die jungen Leute.

Sowohl Jungen als auch Mädchen besuchen den Technik-Unterricht. Hadaja ist 14 Jahre alt und erst vor einem Monat aus Syrien an die GLS gekommen. Für sie war es zwar ungewohnt, handwerklich tätig zu werden, aber das Wildbienenhaus, das sie gebaut hat, kriegte sie „ganz easy“ hin. Den Auftrag bekam die Gruppe von Reinhold Glüsenkamp, Leiter des Bienenprojektes an der GLS. Die hübschen Häuser werden am 5. Mai beim Schlebuscher Kindertag verkauft, und der Erlös fließt in die Bienen-AG und in die Entwicklungshilfe.

Die Technik-Schüler lernten nicht nur, eine Bleibe für die fleißigen Bienen zu bauen, sondern auch, ganz im Sinne eines fächerübergreifenden Unterrichts, wie die Tiere sich ernähren und vermehren und warum es gilt, sie zu schützen. Trotz aller Begeisterung für Technik geht Hadajas Berufswunsch jedoch in eine andere Richtung: „Ich will Ärztin werden!“

Zweihundertneununddreißig GLS-Schülerinnen und -Schüler aus den Jahrgängen 5 – 10 stellten sich im  März freiwillig den Aufgaben des Mathematik-Wettbewerbs der Humboldt-Universität Berlin, der in diesem Jahr zum 25. Mal stattfand.

75 Minuten lang herrschte eine konzentrierte Stille in der Aula, in der die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Sitzpositionen die nicht ganz einfachen Aufgaben lösten.

Für viele war es der erste Känguru-Wettbewerb, so dass die Aufregung groß war. Die helfenden Lehrkräfte standen jedoch beruhigend zur Seite. Mit Hilfe einiger Schülerinnen und Schüler aus dem neunten Jahrgang wurden die Lösungsbuchstaben online eingegeben. Nun warten alle neugierig auf die Ergebnisse, die Urkunden und die kleinen Preise, die noch vor den Sommerferien eintreffen werden.

Elena Milzarek genießt ihr Auslandsjahr in dem kanadischen Nationalpark Vancouver Island

Seit ungefähr sieben Monaten wohne ich auf der schönen naturbelassenen Insel Vancouver Island im Westen Kanadas, an einem Fjord direkt am Meer. Dort lebe ich zusammen mit meiner Gastfamilie, meiner spanischen Gastschwester, zwei Katzen und einem Hund. 

Dadurch, dass ich in einem Nationalpark lebe, bin ich direkt in der Natur und kann so nach der Schule Kajak fahren oder wandern gehen.

Die Highschool, die ich besuche, hat etwa  1700 Schüler, wovon 125 aus anderen Ländern kommen. Dies gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam viele Aktivitäten zu unternehmen, wie beispielsweise Übernachtungstrips oder Shopping-Touren nach Vancouver sowie Skifahrten nach Whistler.

Bei der Bezirkshauptrunde schafften unsere jungen Kicker das Unmögliche! Sie gingen bei den Duellen gegen die Stadtmeister aus Köln und Bonn nach hervorragenden und sehr disziplinierten Vorstellungen als klare Sieger hervor.

Dabei schlugen sie im ersten Spiel die Kölner Auswahl souverän mit 3:0.

Im zweiten und entscheidenden Spiel trafen sie auf eine körperlich starke Mannschaft aus Bonn. Aber dank der guten technischen Fähigkeiten wurde auch dieser Gegner mit 2:0 nach Hause geschickt.

Die Tore erzielten unser Traumsturmduo Meshak und Darin sowie unser Spielführer Jan. Ein großer Dank an unsere Mannschaft für die tolle Leistung und „toi toi toi“ für die nächste Runde.

Es war Wettkampfzeit für die Fußballerinnen der GLS! Montags startete die Mannschaft der Wettkampfklasse I (Jahrgänge 1999-2002) in den Wettbewerb. Nach vier Jahren Mädchenfußball-AG und der wiederholten Teilnahme an den Stadtmeisterschaften trat ein eingespieltes Team gegen die Marienschule an.

Abwehrchefin Lisa koordinierte das Team von hinten heraus und sorgte für die nötige Stabilität. Die Zuschauer bekamen schöne Ballstafetten zu sehen. In der ersten Halbzeit waren die GLS-Kickerinnen das klar überlegene Team. Die wenigen Torchancen, die die Marienschule hatte, konnten durch Torhüterin Marie pariert werden. In der 25. Minute fiel nach einem gut herausgespielten Doppelpass von Soraya und Clara das 1:0 für die GLS. In der Halbzeit motivierten sich die GLS-Kickerinnen gegenseitig, die Stadtmeisterschaft schien so nah wie noch nie.